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CBD gegen Schmerzen: Gut, wenn der Schmerz nachlässt.

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Cannabis-Extrakte zeigen Wirksamkeit gegen Schmerzen

In jedem dritten europäischen Haushalt lebt ein Mensch, der unter Schmerzen leidet. In Deutschland kämpft fast jeder fünfte Mensch (17 %) gegen chronische Schmerzen. Die Leidensgeschichten sind oft langwierig (Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft), was erklären könnte, warum medizinisches Cannabis besonders häufig bei Patienten mit chronischen Schmerzen verschrieben wird.

Laut der Begleitstudie des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) setzen Ärzte Cannabis-Arzneien in drei Vierteln aller Fälle (76,4%) gegen chronische Schmerzen ein. Fast jeder Dritte der mit diesen Arzneien behandelten Patienten (31,5 %) berichtete, dass sich seine Situation durch das Cannabis deutlich verbessert habe. Weitere 41,8 % der Patienten bescheinigten den Arzneien einen moderaten Erfolg gegen die Schmerzen.

Hilft CBD-Öl gegen Schmerzen?

Frei im Handel erhältliches CBD-Öl ist kein Arzneimittel. Darüber hinaus enthält es zwar das im Cannabis enthaltene Cannabinoid CBD (Cannabidiol), jedoch ist das psychoaktive und bisweilen ebenfalls hilfreiche Cannabinoid THC (Tetrahydrocannabinol) nicht oder nur in sehr geringer Menge enthalten. Im Vergleich dazu kann medizinisches Cannabis deutlich höhere THC-Anteile aufweisen. Die Ergebnisse der BfArM-Studie lassen sich aus diesem Grund nur bedingt auf CBD-Öle übertragen. Eine andere Studie lieferte jedoch auch Hinweise darauf, dass CBD-Produkte (ohne THC) gegen Schmerzen helfen können.

Viele Patienten konnten ihre Medikamente reduzieren

Die 2021 veröffentlichte nordamerikanische Studie „Cannabidiol zur Behandlung chronischer Schmerzen“, für die die Studienautoren Schmerzpatienten befragten, beschäftigte sich mit der Wirksamkeit von CBD in der Schmerztherapie. In der Studie stimmten 30,5 % der befragten Schmerzpatienten der Aussage voll und ganz zu, dass sich die Menge eingenommener Schmerzmedikamente bei ihnen durch die Nutzung eines CBD-Produkts reduzieren ließ. Weitere 37,1 % stimmten mit gewissen Einschränkungen zu. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen der Gruppe, deren CBD-Produkt auch THC enthielt, und der, die CBD-Produkte ohne THC gewählt hat.

CBD wirkt auf das körpereigene Endocannabinoid-System

Das Cannabidiol der CBD-Öle und CBD-Gels wirkt auf das körpereigene Endocannabinoid-System des Menschen. Dieses System übernimmt Aufgaben in Bereichen wie Motorik, Gedächtnis, Regulierung des Immunsystems und Schmerzwahrnehmung. Das CBD dockt an den Rezeptoren des Systems an und kann es auf diese Weise beeinflussen.

Ein Faktor für die Wirksamkeit der CBD-Öle ist deshalb der CBD-Anteil im Öl. Wir bei Hanfkröte bieten unseren Kunden deshalb Voll- und Breitspektrum-öle mit einem CBD-Gehalt zwischen 5 und 25 % an. Während unsere Breitspektrum-Öle neben CBD gar kein THC enthalten, sind geringe Mengen THC (< 0,2 %) im Vollspektrumöl enthalten. Sie können positive Effekte auf die Gesundheit haben, wirken aber nicht psychoaktiv.

CBD-Öle enthalten oft viele weitere wertvolle Zutaten

Neben Cannabinoide wie CBD gehören Terpene zu den Wirkstoffen in Voll- und Breitspektrum-Ölen. Terpene sind in vielen Pflanzen enthaltene aromatische Kohlenstoff-Verbindungen und haben (abhängig von der Art des Terpens) Aufgaben wie den Schutz der Pflanze vor Fressfeinden. Zugleich sind viele im menschlichen Körper nützlich. So kann beispielsweise das Terpen Beta-Caryophyllen ebenfalls dabei helfen, Schmerzen zu lindern.

Terpene, Cannabinoide und weitere in CBD-Ölen enthaltene natürliche Stoffe (z.B. Flavonoide) wirken also gemeinsam positiv auf die menschliche Gesundheit. Und sie scheinen einander so zu beeinflussen, dass diese gemeinsame Wirkung stärker ist als die aufsummierte Einzelwirkung der verschiedenen Stoffe. Dieser Effekt wird als Entourage-Effekt bezeichnet und ist Gegenstand aktueller Forschung. Sie liefert bereits jetzt weitere Indizien dafür, dass die Wirksamkeit von Voll- und Breitspektrum-Ölen aufgrund der Vielfalt der Inhaltsstoffe besonders hoch ist. Das kann auch für manchen Schmerzpatienten eine gute Nachricht sein.

Fazit: CBD als vielversprechende Option zur Schmerzlinderung

Die vorliegenden Studien und Erkenntnisse deuten darauf hin, dass CBD eine vielversprechende Option zur Schmerzlinderung darstellen könnte. Der erfolgreiche Einsatz von medizinischem Cannabis gegen chronische Schmerzen in Deutschland, wie in der begleitenden Studie des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gezeigt, unterstreicht die Bedeutung dieser Thematik. Obwohl die Studien keine direkten Schlüsse auf die Wirksamkeit von frei im Handel erhältlichen CBD-Ölen zulassen, legen andere Forschungen nahe, dass auch diese Produkte positive Effekte gegen Schmerzen haben können.

Die Nordamerikanische Studie von 2021 zeigt, dass eine beträchtliche Anzahl von Schmerzpatienten angibt, dass die Einnahme von CBD die Menge ihrer Schmerzmedikamente reduzieren kann. Dies gilt sowohl für Produkte mit als auch ohne THC. Die Wirkung von CBD auf das körpereigene Endocannabinoid-System und die potenziellen Vorteile von Voll- und Breitspektrum-Ölen, wie sie von Anbietern wie Hanfkröte angeboten werden, könnten die Vielseitigkeit dieser Produkte für Patienten mit Schmerzen weiter unterstreichen.

Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine vielversprechende Zukunft für CBD als ergänzende Option zur Schmerztherapie hin. Der Entourage-Effekt, der durch die Kombination von verschiedenen Inhaltsstoffen in CBD-Ölen entstehen kann, wird weiterhin Gegenstand intensiver Forschung sein. Für Schmerzpatienten könnte dies eine erfreuliche Nachricht sein, da die Vielfalt der Inhaltsstoffe möglicherweise zu einer verstärkten Wirkung beiträgt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Verständnis und die Anwendung von CBD in der Schmerztherapie weiterentwickeln werden.

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